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Besorgt äußerten sich Mälzer anlässlich des Deutschen Mälzertages in Regensburg über den weiter rückläufigen Bierausstoß. Auch die Strukturänderungen der Bierbranche hätten ihre Auswirkungen auf die Beschaffungsmodalitäten der betroffenen Gruppen. Zwischen 1994 und 2003 sei der Bierausstoß aller in Deutschland gelegenen Braustätten um rund 10 Mio. hl zurückgegangen. Dies bedeute einen Malzminderbedarf von etwa 170.000 t oder rund 8,5 Prozent der deutschen Malzproduktion (Stand 2003), berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Die Malzproduktion in Deutschland sei im gleichen Zeitraum um etwa 200.000 t auf 2,08 Mio. t im Jahr 2003 gestiegen. Ursache hierfür sei die ständig steigende Nachfrage nach Malz aus Regionen, in denen der Bierkonsum im Gegensatz zu den EU-Mitgliedstaaten und Nordamerika zunahm und wo der Biermarkt auch weiterhin tendenziell ein Wachstumsmarkt ist. (ED)
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