Bienen kommen während der Blütezeit von Ackerkulturen wie Raps fast zwangsläufig mit Fungiziden in Kontakt. Die Bundesregierung hält Honig trotzdem für unbedenklich.

Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Darin heißt es, dass Bienen mit Nektar und Pollen auch darin enthaltene „Umweltkontaminanten" wie Pflanzenschutzmittel in den Bienenstock eintragen.

Für einige wasserlösliche Pflanzenschutzmittelwirkstoffe seien Rückstandsgehalte in Honig experimentell belegt. Nach Angaben der Bundesregierung sind diese jedoch nicht gesundheitsgefährdend.

Für Insektizide wie Clothianidin und Thiamethoxam seien Rückstandshöchstgehalte festgelegt worden. Diese sind in den Jahren 2009 bis 2012 nach Angaben der Lebensmittelüberwachung der Länder jedoch nicht überschritten wurden, teilt die Bundesregierung weiter mit. (sch)

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