Rumänische Landwirtschaft macht Fortschritte

1

Auf einem guten Weg sieht Prof. Mihai Berca von der Universität in Bukarest mit Blick auf den EU-Beitritt die Entwicklung in Rumäniens Landwirtschaft. Allerdings werde es noch einen erheblichen Strukturwandel geben, da die Mehrheit der Betriebe zu klein ist, um in der EU wettbewerbsfähig zu sein und Produkte nach EU-Standard anbieten zu können, erklärte Berca heute auf dem DLG-Forum auf der Agritechnica in Hannover. Mindestens die Hälfte aller Betriebe werde aufgeben müssen. In der Agrarproduktion sieht Berca viel Potenzial, die Produktivität hat "noch viel Luft nach oben". Von der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes von 14,8 Mio. ha würden mit 9,4 Mio. ha fast zwei Drittel auf den Ackerbau entfallen. Rumänien sei nach Polen der zweitgrößte Markt, so Berca. Positiv habe sich in den vergangenen Jahren auch die Kapitalsituation der Betriebe entwickelt und die Zahl der Privatbetrieb nehme zu. Auch das Interesse ausländischer Investoren sei deutlich gewachsen und habe sich zwischen 2001 und 2004 verdoppelt. (AW)
stats