Runder Tisch zu Pflanzenschutzmittelrückständen


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Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse werden alljährlich regelmäßig von Umweltschutz- und Verbraucherorganisationen angeprangert. Dabei werden bei höchstens 9 Prozent der Lebensmittel überhaupt Überschreitungen der gesetzlichen Rückstandshöchstmengen festgestellt. Gesundheitliche Bewertungen oder Risiken lassen sich aus den Höchstwerten nicht ableiten, obwohl dies den Verbrauchern suggeriert wird. Unterschiedliche Werte für Höchstmengen in der EU stiften zudem Verwirrung und führen zu kuriosen Zuständen: So gelten Importprodukte in Deutschland als mit Rückständen belastet, im Herkunftsland aber nicht.

Über die verzerrte Wahrnehmung der Verbraucher, über Defizite in der Politik und in der Kommunikation sprach die Agrarzeitung Ernährungsdienst mit Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels, des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und der Pflanzenschutzindustrie. Das Interview ist in der heutigen Ausgabe veröffentlicht. (AW)

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