Auch bei landwirtschaftlichen Betrieben werden die Gebühren für öffentlich-rechtliche Rundfunkprogramme anders berechnet. In Details kommt die Branche günstiger weg.

Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) heute mitteilt, richtet sich der seit dem 1. Januar geltende Rundfunkbeitrag für landwirtschaftliche Betriebe nach der Anzahl der Betriebsstätten, der Beschäftigten sowie der betrieblich genutzten Kraftfahrzeuge. Im Gegensatz zu der bisherigen Regelung unterliegen Schlepper und sonstige landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen nicht mehr der Beitragspflicht, unterstreicht der Verband. Diese ist nun auf Pkw, Lkw und Omnibusse beschränkt. Die nach Beschäftigtenzahlen gestaffelte Beitragspflicht greift nur für solche Betriebsstätten, in denen auch Arbeitsplätze eingerichtet sind.

Grundsätzlich zielt die Gebühr nicht mehr auf die Empfangsgeräte ab und es wird nicht mehr zwischen Radio, TV und Computer unterschieden. Art und Anzahl der Geräte spielen für die Beitragspflicht ebenfalls keine Rolle mehr. (sch)



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