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Die russische Vereinigung von Geflügelproduzenten, Rosptizesojus, hat sich für eine Kontingentierung der Geflügelfleischimporte ins Lande ausgesprochen. Die Produzenten befürchten, dass 2001 die Einfuhren wieder das Niveau von 1997 – 1,15 Mio. t – erreichen und damit den in 2000 verzeichneten Umfang um 45 Prozent übertreffen könnten. Die würde den heimischen Erzeugern Arbeitsplätze und dem Staat „ernährungspolitische Sicherheit“ und Steuereinnahmen kosten. Die Einführung eines Tarifkontingentes beispielsweise in Höhe der 2000 verbuchten Einfuhren von 790.000 t sei sinnvoll. Da die Kontingentierung von Einfuhren aus den USA und den EU-Mitgliedsstaaten durch das geltende russische Recht nicht vorgesehen sei, werde derzeit im Parlament an einem Gesetzentwurf gearbeitet. (pom)
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