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Die russische Regierung werde den nationalen Markt vor möglichen Lieferungen von Fleisch zu Dumpingpreisen, das aus Europa stammt, schützen, sagte der russische Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew vergangene Woche. Unter anderem soll die Entwicklung von Fleischpreisen am Binnenmarkt ständig überwacht werden, damit bei Bedarf Maßnahmen zur Einschränkung der Importe einschließlich der Änderung von Zolltarif-Regelungen ergriffen werden können. Nach Worten von Gordejew seien während seines Aufenthalts in Berlin im Januar auch Angebote für Fleischlieferungen nach Russland im Rahmen der humanitären Hilfe gekommen, diese seien jedoch "entschieden abgelehnt" worden. Er begründete diesen Standpunkt mit der Notwendigkeit, den russischen Fleischmarkt in Anlehnung an die heimische Agrarerzeugung zu entwickeln. (pom)
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