Russischer Ernährungssektor zeigt uneinheitliche Entwicklung

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Die russische Ernährungswirtschaft entwickelte sich im ersten Halbjahr 1999 in den einzelnen Segmenten unterschiedlich. Wie die russische Statistikagentur (RSA) berichtet, stieg die Erzeugung von Teigwaren fast um die Hälfte auf 318.200 t und die von Pflanzenöl um 28,7 Prozent auf 332.900 t. Außerdem vergrößerte sich der Ausstoß von Weißzucker um knapp ein Viertel auf mehr als 3,3 Mio. t. Bei Mehl stellte die RSA einen Produktionszuwachs von 4,9 Prozent auf 5,2 Mio. t fest. Negativ zeigte sich der Trend bei der russischen Fleischwirtschaft. Das Aufkommen von Fleisch fiel gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent auf 2,8 Mio. t. Diese Entwicklung soll mit der gesunkenen Fleischnachfrage in Folge der Rubelabwertung zusammenhängen. Auch bei Milch wird ein Rückgang von 4,1 Prozent auf 16,6 Mio. t gemeldet. (AIZ)
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