1

Die am 9. November in Kraft getretene Senkung der EU-Importzölle für Getreide aus den mittel- und osteuropäischen Ländern dürfte kaum einen generellen Anstieg der russischen Getreideausfuhren zur Folge haben. Das berichtet die Landespresse unter Berufung auf Experten des Moskauer Consultingzentrums für Agrarökonomie Sovecon. Denen zufolge ist der russische Getreideexport vorrangig auf Abnehmer im Nahen und Fernen Osten orientiert. Dagegen erwartet die Analysenabteilung des interregionalen Getreidehandelssystems MTS Zerno einen Ausbau der Exporte vor allem von Brotweizen nach Spanien sowie von Futterweizen nach Italien. (pom)
stats