Russischer Weizenfuture verzeichnet Umsatz

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Nach einem Jahr Futureshandel an der National Mercantile Exchange (Namex) in Moskau berichtet die Börse von rund 120.000 gehandelten Weizenkonktrakten. Dahinter stehen etwa 7,5 Mio. t Weizen. Zum Vergleich: An der Matif in Paris ist 2008 fast die zehnfache Weizenmenge gehandelt worden. Die Futures in Moskau sind im April 2008 eingeführt worden und werden seither in zwei Varianten angeboten, und zwar entweder auf Basis fob Hafen Noworossijsk oder franko Erfassungslager im Süden Russlands. Der Hafenstandort bietet den wichtigsten russischen Zugang zum Schwarzen Meer. Bei der Einführung des Kontrakts hatten die Initiatoren die Absicht geäußert, dass sich der Namex-Future zur Leitnotierung für den Weizenexport über das Schwarze Meer entwickeln soll. Allerdings war der Zeitpunkt recht ungünstig, denn im Frühjahr 2008 hatte Russland die Weizenexporte gestoppt. (db)
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