Russland: Regierung will Einfluss auf Getreidemarkt behalten

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Die russische Regierung will den Getreidemarkt im Inland auch weiterhin beeinflussen können. Sie will daher die restlichen staatlichen Anteile an Getreidespeicherbetrieben nach deren Privatisierung auf jeden Fall behalten. Wie der stellvertretende Ministerpräsident und Landwirtschaftsminister, Alexej Gordejew, vor Agrarabgeordneten in der Staatsduma erläuterte, bleiben nach der Privatisierung dieser Betriebe nun mehr insgesamt 7 Prozent der Aktien in staatlicher Hand. Nach Worten von Gordejew stießen diese Pläne aber auf einen heftigen Widerstand seitens der privaten Wirtschaft, die sich um den Erwerb der Aktien dränge. (pom)
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