Russland Schweinemast rentabel

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In Russland könnte die Erzeugung von Schweinefleisch 2009 um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Der Importbedarf sinkt Die höhere Schweinefleischerzeugung 2009 begründet die US-Botschaft in Moskau mit Investitionen, die in den Jahren 2007 und 2008 erfolgt sind und jetzt Früchte tragen. Außerdem erfreuen sich die Mäster seit der Ernte 2008 wegen des hohen Getreideangebotes an niedrigen Futterkosten. Die US-Botschaft prognostiziert 2009 eine russische Erzeugung von Schweinefleisch von 2,15 Mio. t. Die Zunahme gegenüber 2008 beträgt etwa 90.000 t. Um diese Menge werden nach heutiger Einschätzung die Importe schrumpfen. Mit rund 960.000 t würde Russland dann fast 9 Prozent weniger Schweinefleisch als 2008 importieren. Allerdings waren die Importe zuvor binnen eines Jahres um 34 Prozent angestiegen. Im Jahr 2008 kam nach den US-Zahlen das meiste Schweinefleisch aus Brasilien. Etwa 70.000 t konnten die Deutschen in Russland verkaufen. (db)
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