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Der russische Getreideverband fordert von der Regierung Exportsubventionen zwischen 60 und 70 US-$ je Tonne. Dadurch könnten die Auswirkungen der globalen Finanzkrise in Russland für die Getreidebranche abgefedert und die Rekordernte entsprechend vermarktet werden, berichtet Agra Europe London. Zwischen Juli und Dezember könnten insgesamt 12 Mio. t Getreide exportiert werden, schätzt die Russische Getreideunion. Der Verband trifft beim russischen Präsidenten Dimitrij Medwedjew auf offene Ohren, der den Export landwirtschaftlicher Güter unterstützen will. Erste Schritte sollen in naher Zukunft eingeleitet werden. Darüber hinaus überlegt die russische Regierung, die Steuerabgaben für die Verschiffung von Getreide zu verringern. Konkrete Beschlüsse gibt es allerdings noch nicht. (ED)
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