Russland: Weniger Futter durch Trockenheit


In Russland macht die Trockenheit auch den Tierhaltern zu schaffen. Die Futtervorräte nehmen deutlich ab. Die Regierung plant Hilfsmaßnahmen. So werde überlegt, den Viehhaltern Getreide aus staatliche Lägern zur Verfügung zu stellen, berichtet Agrar Europe London. Darüber hinaus befürchte die Regierung eine Abnahme der Rinderbestände, weil viele weibliche Rinder geschlachtet werden. Dies könnte die Erreichung des Ziels verzögern, bis 2020 die Rinderproduktion um 14 Prozent zu steigern und den Selbstversorgungsgrad mit Fleisch zu erhöhen.

Neben den Tierhaltern sind auch Ackerbaubetriebe in einigen Regionen von Trockenheit betroffen, heißt es weiter. Die russische Landwirtschaftsministerin Yelena Skrynnik will Dürre-Hilfen in Höhe von 40 Mrd. Rubel (gut 1 Mrd. €) über günstige Kredite zur Verfügung stellen. (AW)
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