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Russland sei das einzige europäische Land, das über keine eigenen Verarbeitungskapazitäten für Soja verfügt, obwohl diese dringend gebraucht würden. Darauf wies der Fleischverband Russlands, Moskau, hin. Angesichts des mit 35 kg bis 43 kg verhältnismäßig niedrigen Pro-Kopf-Verbrauchs von Fleisch seien die Sojaprodukte als alternative Eiweißträger in der Ernährungsstruktur der heimischen Bevölkerung unverzichtbar, so der Verband. Für die Einfuhr gebe das Land jährlich zwischen 20 Mio. und 30 Mio. US-$ aus. Für dieses Finanzvolumen könnte alle zwei bis drei Jahre eine komplette Sojaverarbeitungsfabrik erworben werden. (pom)
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