Russland erhält Kontrollpläne


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Über den Monatswechsel hinaus werden Exporteure aus der EU Fleisch nach Russland liefern können, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Zurzeit wird nicht damit gerechnet, dass Russland ab dem 31. März die Importe aus der EU stoppt. Die Zuversicht fußt auf dem wohlwollenden Verhalten der EU-Kommission. Sie wird in diesen Tagen, wie von Russland gewünscht, Rückstandskontrollpläne aus EU-Mitgliedstaaten nach Moskau weiterleiten. Aus Dänemark und Irland liegen in Brüssel bereits endgültige Daten vor. Deutschland konnte bisher nur Rohdaten liefern, die noch nicht geprüft sind. Die EU-Länder mit bedeutenderen Fleischlieferungen nach Russland sind damit der Forderung Moskaus nachgekommen. Die Kommission will dennoch um eine Fristverlängerung bitten. Beobachter rechnen noch nicht mit einem Importstopp in der kommenden Woche, halten die Lage aber weiterhin für angespannt. (Mö)
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