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In Russland soll der Ausfuhrzoll für Sonnenblumenkerne von derzeit 10 auf 20 Prozent des Warenwertes angehoben werden. Diese Entscheidung traf die Regierungskommission für Schutzmaßnahmen im Außenhandel in der vergangenen Woche in Moskau. Wie ein Sprecher der Kommission erläuterte, werde die Auflage nicht sofort, sondern in vier bis sieben Wochen erhöht. Allerdings dürfte dieser rückwirkend für die inzwischen geschlossenen Exportverträge gelten. Das Moskauer Consultingzentrum Sovecon weist darauf hin, dass dies zusätzliche finanzielle Belastungen für mehrere Handelsunternehmen bedeute, die ihre Verträge bis zum In-Kraft-Treten des neuen Zollsatzes nicht ausführen. Insgesamt rechnen die Experten gedrosselten russischen Sonnenblumenexporten ab März, die sich seit Anfang der Saison 2000/01 dynamisch entwickelten. (pom)
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