Russland hält an höheren Agrarausgaben fest

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Die staatliche Unterstützung der russischen Agrarwirtschaft soll 2009 wie bisher geplant kräftig aufgestockt werden. Daran ändert auch die Finanzkrise nichts. Russlands Agrarministerin Elena Skrynnik hat in dieser Woche nach Informationen von AKP-Inform das Agrarbudget auf 182 Mrd. Rubel beziffert, umgerechnet mit dem aktuellen Währungskurs etwa 4 Mrd. €. Fast 40 Prozent dieser Summe sind Kreditermächtigungen für die staatliche Agrarbank Rosselkhozbank sowie die staatliche Leasinggesellschaft Rosagroleasing, die Skrynnik bis vor kurzem geleitet hat. Die Bank soll mit dem Geld Getreidekäufe für die Intervention finanzieren und Agrarunternehmen Betriebsmittelkredite gewähren. Aufgabe der Leasinggesellschaft wird es sein, den Agrarunternehmen Technik und Dienstleistungen ohne Vorauszahlung bereitzustellen. (db)
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