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Moskau hat das am 26. März verhängte Verbot für die Einfuhren von tierischen Erzeugnissen aus Europa gelockert. Wieder zugelassen wurden die Importe von Fisch und Fischerzeugnissen sowie Geflügelfleisch, Eintagsküken, Eiern, Eipulver, fertigen Fleisch- und Milchprodukten, aber auch von Futter und Futterzusätzen aus einer Reihe von Ländern, in denen keine MKS- und BSE-Fälle registriert worden sind. Dies teilten die russischen Presseagenturen gestern unter Berufung auf das nationale Landwirtschaftsministerium mit. Neben Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Rumänien sowie den drei baltischen Republiken gehören dazu auch Norwegen und Island.

Außerdem sind die Lieferungen von Veterinärpräparaten aus sämtlichen europäischen Ländern mit Ausnahme von Großbritannien, Niederlanden, Frankreich und Irland gestattet worden. Ebenfalls erlaubt ist der Transit von tierischen Erzeugnissen über die Territorien Polens, Litauens, Lettlands und Estlands, die aus Drittländern über die Häfen dieser Staaten nach Russland oder in die anderen zur Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) gehörenden Republiken geliefert werden. (pom)
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