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Angesichts der schlechten Ernteprognosen dürfte Rußland in diesem Wirtschaftsjahr Importe von Futtergetreide in Höhe von 14 bis 15 Mio. t benötigen. Das machte der Ministerpräsident des Landes, Sergej Stepaschin vergangene Woche während einer zentralen Beratung zu Problemen der Landwirtschaft in Moskau deutlich. Vizepremier und Landwirtschaftsminister Wladimir Schtscherbak bezifferte den möglichen Importbedarf sogar auf bis zu 20 Mio.t Getreide. Stepachin zufolge dürfte die diesjährige Ernte mit bestenfalls 60 Mio. t um 10 Mio. t unter den Erwartungen bleiben. Dürre im europäischen Teil Rußlands, Heuschreckenbefall in Sibirien und fehlender Treibstoff in den Agrarbetrieben wurden als Ursache genannt. (pom)
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