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Russland importierte in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres mit knapp 2,2 Mio. t etwa 12 Prozent weniger Weizen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie aus nun in Moskau veröffentlichten offiziellen Angaben hervorgeht, wurden fast 1,9 Mio. t davon aus den anderen zur Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) gehörenden Republiken bezogen. Dies sind rund 270 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Dagegen gingen die Weizenimporte aus Drittländern um 84 Prozent auf nur 323.300 t zurück. Der durchschnittliche Importpreis lag im Berichtszeitraum bei 106,40 US-$/t gegenüber 63,70 US-$/t im Vorjahr. Gleichzeitig verringerten sich auch die russischen Ausfuhren von Weizen um mehr als die Hälfte gegenüber den Monaten Januar bis August 1999 auf insgesamt 238.400 t. Seit März 2000 wurden die russischen Weizenexporte für die Zeit der US-Nahrungsmittelhilfe auf die Verträge eingeschränkt, die vor der Unterzeichnung des entsprechenden Abkommens mit den USA geschlossen worden waren. (pom)
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