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Für Brotweizen aus der Ernte 2004 hat Russland einen vergleichsweise hohen Interventionspreis festgelegt. Er liegt nach Angaben von Agra Europe London bei 4.000 Rbl/t, was umgerechnet einem Niveau von fast 120 EUR/t entspricht. Im Vergleich dazu liegt der November-Preis 2004 in der EU-Intervention bei weniger als 102 EUR/t. Im russischen Handel wird das in Moskau festgelegte Preisniveau heftig kritisiert, berichtet Agra Europe weiter. Denn damit würden Exporteure von Weizen nicht wettbewerbsfähig einkaufen können. Die russische Regierung ist dagegen interessiert, eine staatliche Reserve aufzubauen. (ED)
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