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Erstmals seit fünf Jahren sollen 2001 in Russland die staatlichen Beihilfen für den Agrarsektor aufgestockt werden. Das hob der stellvertretende Ministerpräsident und Landwirtschaftsminister Russlands, Alexej Gordejew, während seines Besuchs in der Provinz Rjasan hervor. Wie Gordejew betonte, konnte die fallende Tendenz gebrochen werden, indem die vorgesehene Haushaltsfinanzierung der Branche um 5 Mrd. Rbl (411,9 Mio. DM) gegenüber dem Erstentwurf auf 20,8 Mrd. Rbl (1,71 Mrd. DM) erhöht wurde. Das laufende Jahr dürfte die Landwirtschaft nach seiner Prognose mit einem Gesamtgewinn in Höhe von rund 14 Mrd. Rbl (1,15 Mrd. DM) und einem Produktionsanstieg von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr abschließen. In der nationalen Nahrungsmittelindustrie sei ein Zuwachs um sogar mehr als 10 Prozent zu erwarten. (pom)
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