Russland testet gentechnisch veränderte Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben

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In Russland stehen derzeit 7 gentechnisch veränderte Sorten verschiedener Kulturen in der Sortenprüfung, deren Zulassung noch in diesem Jahr erwartet wird. Darunter befinden sich nach Angaben von Konstantin Skrjabin, Leiter der Forschungszentrums "Biotechnik" der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAW), eine heimische Kartoffelsorte, zwei amerikanische, je eine GV-Maissorte aus den USA und der Schweiz sowie eine amerikanische und eine deutsche Zuckerübensorte. Hinsichtlich der Kennzeichnung von GV-Produkten will die russische Regierung die Vorschriften verschärfen. Ab 1. Juli 2000 sollen alle GV-Erzeugnisse gekennzeichnet werden, einschließlich Pharmazeutika. Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte die Regierung eine obligatorische staatliche Registrierung für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel einschließlich der Rohstoffe und Komponenten eingeführt. (pom)
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