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Ab 1. Juni 2004 sollen in Russland Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Lebensmitteln gekennzeichnet werden. Wie in der EU werde auch in Russland ein Toleranzwert von 0,9 Prozent gelten. Eine entsprechende Verordnung des Amtssanitärarztes des Landes, Gennadij Onischtschenko, wurde in Moskau am 6. April veröffentlicht. Der bis Ende Mai geltende Grenzwert beläuft sich auf 5 Prozent. Allerdings habe auch die neue Regelung mangels entsprechender gesetzlicher Grundlage keine bindende Kraft, kommentiert der russische Informationsdienst RosBusinessConsulting. Die Verabschiedung einer Korrektur des nationalen Verbraucherschutzgesetzes, die GV-Kennzeichnung generell vorschreiben soll, sei bestenfalls erst in den kommenden Monaten zu erwarten. (pom)
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