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Auf gut 1 Mio. € schätzt das russische Ministerium für Notfallangelegenheiten vorläufig die bisher durch das Auftreten der Vogelgrippe in Russland entstandenen finanziellen Schäden. Seit Mitte Juli starben mehr als 11.000 Vögel an den Folgen des Virusbefalls, weitere 138.000 Tiere wurden vorsorglich getötet um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, berichtet Agra Europe London. In der Summe von 1 Mio. € nicht enthalten sind die Ausgaben für präventive Maßnahmen und die Quarantäne.

Seit Mitte Juli wurde das Vogelgrippevirus in sechs russischen Regionen nachgewiesen. Die gewerblichen Bestände der Mitglieder des Russischen Geflügelverbandes sind bislang von Infektionen verschont geblieben. "Wir haben alle Maßnahmen ergriffen, um das Auftreten der Vogelgrippe in unseren Unternehmen zu vermeiden", so Vyacheslav Lukyanov, Generaldirektor des Verbandes. Dazu gehöre auch ein permanentes Monitoring-Programm. (ED)

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