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Ein funktionsfähiges System des elektronischen Handels mit Agrarprodukten könnte in Russland innerhalb von vier bis fünf Jahren aufgebaut werden. Davon zeigte sich der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftspolitik und Unternehmertum in der Staatsduma und ehemalige Landwirtschaftsminister Viktor Semjonow, überzeugt. Bereits 41 von insgesamt 89 russischen Verwaltungsregionen seien mit Hilfe der Weltbank mit modernen Computernetzen ausgerüstet worden, hob Semjonow in der russischen Presse hervor. Die begleitenden Ausgaben für eine Transaktion über das Internet lägen seiner Meinung nach zehn- bis zwölfmal niedriger als bei herkömmlichen Handelsgeschäften. Außerdem würde jeder Landwirt aktuelle Markt- und Preisinformationen erhalten und durch Vergleiche zu billiger Verkäufe seiner Produkte sowie überteuerten Erwerb von Betriebsmitteln verhindern können. (pom)
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