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In Russland beliefen sich die Getreidevorräte zum 1. Mai 2001 auf insgesamt rund 16,3 Mio. t. Wie aus einer Mitteilung des staatlichen Komitees für Statistik (Goskomstat) hervorgeht, waren dies 3,7 Mio. t oder 29 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Die meisten Vorräte, nämlich 10,2 Mio. t, befanden sich noch im Besitz von landwirtschaftlichen Betrieben. Das war ein Viertel mehr als vor Jahresfrist. Von insgesamt 6,1 Mio. t Getreide, das in den Erfassungs- und Verarbeitungsunternehmen vorhanden war, entfielen 3,6 Mio. t auf Weizen und 883.000 t auf Roggen. Etwa 2,8 Mio. t Weizen und 719.000 t Roggen davon konnten laut Goskomstat als Brotgetreide eingestuft werden. Die Ernte 2000 brachte im Lande insgesamt 65,4 Mio. t Getreide und damit ein Fünftel mehr als im Vorjahr. (pom)
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