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In Bulgarien hat die Inanspruchnahme von Mitteln aus dem EU-Haushalt für Agrarstrukturprogramme in den Beitrittsländern (SAPARD) begonnen. Sechs Getreidemähdrescher, einen Traktor der Firma John Deere sowie drei Case-Mähdrescher haben die Bewerber am vergangenen Freitag in Empfang genommen. Laut dem Sofioter Agrarministerium lag der Gesamtwert dieser Investitionen bei fast 2,23 Mio. Euro, wovon die Hälfte auf direkte Beihilfen im Rahmen des SAPARD-Programms entfielen.

Während einer Übergabezeremonie im Hafen von Ruse betonte der Landwirtschaftsministers des Landes, Vencislav Varbanov, der Programmstart in Bulgarien sei eine überzeugende Anerkennung des Erfolgs der dort in den vergangenen vier Jahren durchgeführten Agrarreform. Dass die ersten Beihilfen von privaten Händlern, Landpächtern und landwirtschaftlichen Genossenschaften in Anspruch genommen worden seien, entspreche nach seinen Worten dem Ziel des Programms, initiativreiche Klein- und mittelständische Unternehmer des Agribusiness zu unterstützen. Es sei zu erwarten, dass den Erntetechnik-Projekten auch Projekte für die Veredlungswirtschaft folgen würden. Dies solle zur Steigerung auch deren Wettbewerbsfähigkeit beitragen, aber auch von kleineren Familienunternehmen, die auf dem Lande alternative Tätigkeiten entwickelten und neue Arbeitsplätze schafften. (pom)
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