Die STV versendet im Auftrag der Pflanzenzüchter ab April die Unterlagen zur Nachbauerklärung und bittet die Landwirte um Auskunft für das Anbaujahr Herbst 2014/ Frühjahr 2015. Die Angaben zur Erklärung des Nachbaus sind per Post oder online bis Ende Juni einzureichen. Landwirte, die kein Formular erhalten haben, können dieses bei der STV anfordern oder ihre Erklärung online einreichen.

Das Recht der Landwirte erstreckt sich nur auf bestimmte Arten, weist die STV auf die juristischen Finessen hin. Verbunden damit ist die Pflicht, Nachbaugebühr zu bezahlen und nach ordnungsgemäßer Aufforderung Auskunft zu erteilen. Landwirte, die nur eine dieser Bedingungen nicht erfüllen, begehen nach der Rechtsprechung eine Sortenschutzverletzung und sind dem Sortenschutzinhaber unter anderem zum Schadensersatz verpflichtet. Anstelle einer ermäßigten Nachbaugebühr sei dann Schadensersatz in Höhe der vollen Z-Lizenzgebühr zu zahlen.

Die STV setzt sich im Auftrag der Züchter für eine gerechte Entlohnung der Züchtungsleistung ein. Diese Honorierung der züchterischen Arbeit und ein fairer Saatgutmarkt sind die Voraussetzungen dafür, dass Landwirte auch in Zukunft von leistungsstarken Sorten profitieren und bestes Saatgut als Betriebsmittel einsetzen können.

„Mit ihrer Investition in Saatgut über Z-Lizenz- oder Nachbaugebühren stärken die Landwirte die Leistungsfähigkeit der Züchtung – damit die Ernte von morgen sicher ist“, erläutert Dirk Otten, Geschäftsführer der STV. (brs)
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