Gut gerüstet

Saaten-Union nutzt Synergien


"Die erfolgreiche Züchtung der Gesellschafter schlägt sich auch in den 40 nationalen und internationalen Neuzulassungen in diesem Frühjahr nieder. Hiermit ist die Basis für Umsatzzuwachs gelegt", erläuterte Marcus Iken, Geschäftsführer der Saaten-Union, beim diesjährigen Jahrespressegespräch am Donnerstag in München.

Mit ihren acht Tochtergesellschaften und den vier Vertriebskooperationen mit Rapool sei es der Saaten-Union gelungen, ein effizientes, europaweites Vertriebsnetz aufzubauen. In Polen, Tschechien sowie Ungarn wird darüber hinaus in die Saatgutaufbereitungstechnologie sowie das Prüfwesen investiert.

Nach Aussage Ikens gewinnt der weitere Aufbau dieses europaweiten Vertriebsnetzes in den kommenden Jahren immer mehr an Priorität. Zusätzlich würden Synergien mit Vertriebs- und Kooperationspartnern genutzt, um die breite Genetik aus dem Zuchtprogramm weiterzuentwickeln: "Dies wird dazu beitragen, dass die Saaten-Union als der Vollsortimenter im Saatgutmarkt von der Züchtung über die Saatgutproduktion bis zum Vertrieb strategisch gut aufgestellt ist." 

Iken sieht in Westeuropa die Voraussetzungen für den Saatgutabsatz im kommenden Herbst wegen der guten Konsumpreise durchaus positiv. Andererseits tragen die Verhältnisse in Osteuropa, speziell jedoch die derzeitige politische Lage in der Ukraine, dazu bei, dass die Planziele wohl nicht realisiert werden könnten. (HH)   
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