Neuartigen Hybridweizen will die Saaten-Union Frankreich in einem Forschungsverbund entwickeln. Sorten mit einem deutlichen Ertragssprung sollen in drei Jahren zur Anmeldung kommen. Dazu hat die französische Saaten-Union-Tochter eine Kooperation mit dem Technologie-Unternehmen Kaiima geschlossen.

Das in Israel ansässige Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, mit der polyploide Hybriden erzeugt werden können. Diese Hybriden enthalten deutlich mehr Erbgut als herkömmliche hexaploide Weizensorten. Sie ermöglichen nach Angaben der Saaten-Union Frankreich eine spektakuläre Ertragssteigerung sowohl beim Kornertrag als auch im Biomasseertrag.

Erste Sorten wollen die beiden Unternhmen in drei Jahren in Frankreich anmelden. Die Vermarktung könnte 2017 beginnen. Kaiima hat diese Technologie bereits in mehr als 30 unterschiedlichen Kulturen eingeführt. Kaiima-Geschäftsführer Doron Gal äußert sich erfreut, die Polyploidisierung nun in Hybridweizen der Saaten-Union einführen zu können.  (brs)
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