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Das Verbot der Tiermehlverfütterung brachte die Märkte für Futtererbsen und anderer Körnerleguminosen in Deutschland aus dem Gleichgewicht. Das gilt sowohl für den Handel der Konsumware als auch insbesondere des Z-Saatgutes. Der allgemein freundlichen und vor allem aus den westlichen Veredelungsregionen sprunghaft gestiegenen Nachfrage steht aus der deutschen Vermehrung 2000 ein gegenüber den Vorjahren deutlich verringertes Angebot gegenüber. Für das nächste Jahr wird jedoch mit einer Rückkehr zu dem früheren Expansionskurs in der Produktion von Erbsensaatgut gerechnet. Nach Aussagen der bedeutendsten Züchterhäuser dürfte die Vermehrungsfläche gegenüber 2000 wieder ausgedehnt werden, allgemein wird mit einem Umfang von gut 10.000 ha gerechnet. Inzwischen bewegen sich die Preise für Erbsensaatgut um die 120 DM/dt. Sie liegen damit um 45 DM/dt über dem Ausgangsniveau zum Herbstbeginn. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (GH)
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