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Hohe Erträge und erstklassige Saatgutqualitäten bestimmen das Angebot an Wintergersten-Saatgut zur Aussaat im Herbst 2001. Dies erklären übereinstimmend Marktteilnehmer aus Züchtung und Handel. Um Menge und Qualität des Wintergersten-Saatgutes zur bevorstehenden Aussaat brauchen sich Handel und Landwirtschaft keine Sorge zu machen, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Zum Teil außerordentlich hohe Erträge, die vor allem nördlich der Mainlinie nicht selten die 100 dt-Grenze/ha überschreiten, dürften den Rückgang der Vermehrungsflächen im Vergleich zum Vorjahr mehr als ausgleichen. Mindestens ebenso überzeugend sind die bisherigen Anerkennungsergebnisse, die jetzt zügig erarbeitet werden. Die Aberkennungsraten sind äußerst gering. Es gibt ganze Regionen ohne eine einzige Aberkennung, heißt es im Handel. Das gilt unabhängig von Sorte und Standort. Die bis zum Ende der vergangenen Woche ermittelten Werte für Keimfähigkeit liegen durchweg im oberen Bereich zwischen 96 und 98 Prozent. Nur gelegentlich fallen sie darunter. Auch bei den TKG-Werten dominieren Werte über 50. Ausschläge nach unten sind relativ selten. Die Kornausbildung ist in der Regel sehr zufrieden stellend. (gg)
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