Saatguterzeuger kritisieren kriminelle Gentechnikgegner

Der Bundesverband Deutscher Saatguterzeuger (BDS) verurteilt aufs Schärfste die  Zerstörung von Versuchs- und Schaufeldern mit gentechnisch veränderten (GV-) Pflanzen. Damit werde Forschung und Dialog behindert.  In Groß Lüsewitz bei Rostock und im sachsen-anhaltinischen Üplingen wurden Versuchsflächen und ein Schaugarten verwüstet. „Die gesamte Saatgutwirtschaft hat immer wieder deutlich gemacht, dass sie bereit ist, sich der gesellschaftlichen und politischen Diskussion über die Anwendung gentechnisch veränderter Pflanzensorten in sachlicher Auseinandersetzung zu stellen“, so Dr. Christian Mathias Schröder, Geschäftsführer des Verbandes. Schaugärten wie in Üplingen sollen dazu dienen, einem interessierten und durchaus auch kritischen Publikum Chancen und Risiken der Grünen Gentechnik zu erläutern. 

Die Veröffentlichung der genauen Lage der mit GVO bestellten Flächen mache es den kriminellen Aktivisten unter den selbst ernannten Umweltschützern leicht, die betreffenden Flächen aufzufinden. (dg)
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