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In Sachsen dürfen Erntefahrzeuge der Landwirtschaft mit einer Ausnahmegenehmigung auch an Sonn- und Feiertagen unterwegs sein, um Ernte-, Transport- und Lagerverluste zu vermeiden. Diese Ausnahmeregelung ist befristet für die Getreide- und Hülsenfruchternte bis 16. September (in Gebirgslagen bis 7. Oktober), für die Futterkampagne bis 11. November sowie für die Kartoffel- und Zuckerrübenernte bis 23. Dezember, teilte das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Dresden, mit. Die Ausnahmegenehmigung schließt alle unbedingt notwendigen Transporte sowie deren Leerfahrten ein. Darin sind Transporte vom Feld zu Siloanlagen, Lager- oder Sammelstellen genauso eingeschlossen wie Fuhren zu Einrichtungen des Landwarenhandels, zu Bahnhöfen, Kaianlagen oder der verarbeitenden Industrie. Die Fahrer müssen einen schriftlichen Fahrauftrag vorweisen können, in dem das amtliche Kennzeichen sowie Transportquelle und Ziel festgehalten ist. Ausgeschlossen ist allerdings die Benutzung von Bundesautobahnen, heißt es in der Mitteilung weiter. (ED)
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