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Wider den bundesdeutschen Trend erhöhten die sächsischen Brauereien im Jahr 2000 den Bierabsatz um 42.000 hl auf nunmehr 8,49 Mio. hl. Das entsprach einem Zuwachs von 0,5 Prozent. Zwar steige die Produktion nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahren, äußerte der Geschäftsführer des sächsischen Brauerbundes, Reinhard Zwanzig, gegenüber der Leipziger Volkszeitung. Insgesamt jedoch könnten die sächsischen Brauer aber zufrieden sein. Beim Pro-Kopf-Verbrauch liege Sachsen mit 168 Litern gleichauf mit Bayern an der Spitze und ein Drittel über dem Bundesdurchschnitt. Konstant sei nach der Wende auch die Zahl der Braustätten geblieben, äußerte Zwanzig. Zu ihnen zählten unter anderem Radeberger, Feldschlösschen, Wernesgrüner und Ur-Krostitzer. Im sächsischen Braugewerbe arbeiteten im vergagenen Jahr 2.200 Menschen. Insgesamt investierte die Branche für die Modernisierung der Anlagen rund 1 Mrd. DM. Verschwindend klein sei beim sächsischen Gerstensaft allerdings noch der Exportanteil. (Bm)
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