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Dürregeschädigten Landwirtschaftsbetrieben, die in Existenznot geraten könnten, zahlt das Landwirtschaftsministerium in Dresden einen bis zu 50-prozentigen Vorschuss auf die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete. Wie das Ministerium mitteilt, stehen insgesamt bis zu 10 Mio. DM zur Verfügung. Die Ausgleichszulage wird im Normalfall erst im vierten Quartal des Jahres ausgezahlt. Die entsprechenden Anträge können ab sofort bei den zuständigen Ämtern für Landwirtschaft angefordert werden. Damit soll die Liquidität der Betriebe in den von der Trockenheit im Mai und Juni am meisten betroffenen Regionen sichergestellt werden. Diese liegen vor allem in den Landkreisen Delitzsch, Torgau-Oschatz, Riesa-Großenhain, Meißen, Kamenz, im Niederschlesischen Oberlausitzkreis, in der Sächsischen Schweiz, in Bautzen und in Löbau-Zittau. (ED)
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