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Für eine Steigerung der Schweinehaltung im Freistaat hat Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath gestern auf einem internationalen Kolloquium in Leipzig geworben. In Sachsen sei sowohl eine umweltverträgliche als auch eine gewinnbringende Schweineproduktion möglich. Wachstumschancen bestünden, da der Selbstversorgungsgrad sich lediglich auf 25 Prozent belaufe und auch die Verbraucher immer mehr heimische Ware forderten. Vorbehaltlich einer Genehmigung der EU kündigte Flath neue Fördermöglichkeiten für Sachsens Bauern an. Damit wolle das Land auch dem Abwärtstrend entgegenwirken. In den vergangenen 10 Jahren ist nach Angaben des Ministeriums die Anzahl der gehaltenen Schweine von über 2 Millionen auf 630.000 in 1999 gesunken. (ED)
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