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Ab sofort kann Sachsen bei der Landes- und Regionalplanung Satellitenbilder benutzen. Damit sei der Freistaat das erste Bundesland, in dem hoch auflösende, fein gerasterte und damit genaue Satellitenmosaike Flächen deckend als Grundlage für räumliche Planungen dienen, heißt es in einer Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft; damit werde eine höhere Planungssicherheit für wirtschaftliche und bauliche Entscheidungen erreicht. Räumliche Planungen und Entwicklungen könnten besser als bisher begleitet, und wenn erforderlich, beeinflusst werden. Damit solle auch Fehlentscheidungen und Nutzungskonflikten vorgebeugt werden. Mit modernen Bildverarbeitungsverfahren sei die 18500 Quadratkilometer große Fläche des Freistaates durch verschiedene Bildmosaike als Detaildarstellung im Bildmaßstab 5 m Bodenauflösung, Maßstab 125000, und als Übersichtsdarstellung (Maßstab 1:100000) abgebildet worden, so dass das Landesamt für Umwelt und Geologie, die Regierungspräsidenten und die regionalen Planungsverbände über eine effektive Arbeitsgrundlage verfügen.(GH)
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