Schärfere Auflagen für Tierfutter aus Schlachtabfällen

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Um die Verbreitung von BSE weiter zu verhindern, haben die EU-Agrarminister am Montag in Brüssel Auflagen für die Herstellung von Knochenmehlen verschärft. Bisher mußten Knochen aus den Schlachthöfen nicht 20 Minuten lang unter drei Bar Druck auf 133 Grad Celsius erhitzt werden, wenn sie als Tierfutter verwendet werden sollten. Ab sofort müssen auch Knochen mit der Drucksterilisation behandelt werden. Auch für Talke und andere Nebenprodukte aus dem Schlachthof gelten strengere Auflagen. Italien und Deutschland haben gegen die BSE-Bekämpfungsmaßnahmen gestimmt, die nach ihrer Auffassung überflüssig sind. (Mö)
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