Schärfere Genehmigungsgrenzen könnten für Landwirte teuer werden

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Die Genehmigungsgrenzen für Schweine- und Geflügelbetriebe sollen nach dem Willen von Bundesumweltminister Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen, wieder drastisch gesenkt werden. Dies könnte für die deutschen Landwirte teuer werden, warnt Ulrich Heinrich, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, in einer Mitteilung. Im Rahmen des vorgelegten Gesetzesentwurfes soll die erst 1996 erfolgte Anhebung der Genehmigungsgrenzen in der Immissionsschutzverordnung weitgehend aufgehoben werden. Gerade durch die Anhebung der Genehmigungsgrenzen im Jahr 1996 und die daraus resultierende Vereinfachung beim Bau von Geflügel- und Schweineställen sei die Fleischproduktion vom Rekordtief 1996 bis zum heutigen Tag kontinuierlich gestiegen, so Heinrich. Resultat einer Senkung werde ein größerer administrativer Aufwand mit kostenintensiven Verzögerungen der Investitionen sein. Gerade für kleinere Betriebe sei dies mit immensen Kosten verbunden. (ED)
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