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Seit Mitte der neunziger Jahre werden die Schaftställe in Deutschland leerer, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Die jüngste Viehzählung vom Mai diesen Jahres ergab nur noch einen Bestand von 2,67 Millionen Tieren. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 2,5 Prozent oder 69.000 Tieren. Fünf Jahre zuvor wurden in Deutschland noch 2,95 Millionen Schafe gehalten.

Als Domäne der Schafhaltung gilt Bayern, wo 18 Prozent aller deutschen Schafe werden. Nur wenige Schäfer verfügen über Bestandsgrößen, von denen sie leben können. Zurzeit profitieren die Schafhalter von der Tatsache, dass die britischen Farmer wegen der immer wieder aufflackernden Maul- und Klauenseuche kein Fleisch exportieren können. Der Markt hat auf das knappere Angebot mit höheren Preisen reagiert. Zuchttiere werden allerdings kaum nachgefragt, informiert der Pressedienst weiter. (ED)
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