Schiffstransporte eingeschränkt


Seit dieser Woche ist der gesamte Rhein-Main-Donau-Kanal von Bamberg nach Regensburg gesperrt. Auch Streckenabschnitte des Mains sind für den Schifffsverkehr unpassierbar. Die seit langem angekündigten Reparaturarbeiten dauern nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bis zum 1. Mai. Insgesamt sollen rund 60 Schleusen und Brücken auf der 170 Kilometer langen Wasserstraße gewartet werden. Der Kanal ist nun von Bamberg in Oberfranken bis Kelheim bei Regensburg in Niederbayern komplett gesperrt. Schiffe müssen auf ihrem Weg von der Nordsee zum Schwarzen Meer große Umwege fahren. Betroffen sind auch Agrargüter wie Raps- und Sojaschrot, Rapssaat oder Düngemittel. Da die Aktion seit zwei Jahren geplant wurde, konnten Binnenschiffer umdisponieren, so die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.
Zu Unterbrechungen des Schiffsverkehrs kommt es wegen Instandhaltungsarbeiten auch am Main. Seit dieser Woche ist die Schleuse in Klingenberg am Streckenabschnitt Aschaffenburg gesperrt. Betroffen sind auch die Schleusen Rothenfels, Himmelstadt, Würzburg, Goßmannsdorf, Marktbreit, Kitzingen, Dettelbach, Gerlachshausen und Schweinfurt. Ab dem 16. April sind zusätzlich die Schleusen Obernau, Wallstadt, Freudenberg, Eichel, Lengfurt und Erlabrunn unpassierbar. Alle Sperrungen auf dem Main dauern bis zum 28. April. (da)
stats