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Die Zahl der Schlachtungen nahm in Thüringen im Jahr 2000 mit insgesamt rund 1,74 Millionen Tieren gegenüber dem Vorjahr um 9,4 Prozent zu und war die höchste der vergangenen zehn Jahre. Geschlachtet wurden unter anderem 1.644.241 Schweine, 86.268 Rinder, 2.495 Kälber und 8.573 Schafe. Die Hausschlachtungen gingen um mehr als 10 Prozent auf 43.662 Tiere zurück. Trotz der BSE-Krise und ihren Auswirkungen auf den Rindfleischmarkt gab es im Dezember 2000 kein Plus bei den Schweineschlachtungen. Die Rinderschlachtungen gingen allerdings im Vergleich November 2000 zu Dezember 2000 schlagartig um fast die Hälfte zurück. Den deutlichsten Aufwind verzeichneten nach Angabe des Thüringer Landesamtes für Statistik im vergangenen Jahr die Schafschlachtungen. Sie erhöhten sich von 1.276 im Jahr 1999 auf 8.573.

Jeweils über den Erlösen von 1999 lagen die Auszahlungspreise für Rinder, Schweine, Kälber und Schafe. Im Durchschnitt aller Handelsklassen wurden folgende Preis pro kg Schlachtgewicht erzielt: Rind 4,13 DM, Kalb 5,81 DM, Schwein 2,63 DM und Schaf 5,79 DM. Im Dezember verloren die Rindfleischpreise mit einem Minus von 18 Prozent deutlich an Boden. Die Schweinepreise legten dagegen um 4 Prozent und die Schafpreise um 6 Prozent zu. (Bm)
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