Schlechtes Jahr für das Novartis Agrar-Geschäft

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Einen schwachen Abgang verschaffte sich die Agrarsparte von seinem Stammhaus Novartis AG, Basel, im letzten gemeinsamen Geschäftsjahr 1999 vor der geplanten Ausgliederung. Der Spartengewinn sank nach Unternehmensangaben um 33 Prozent auf 737 Mio. sfr. Mitte dieses Jahres soll die Agrarsparte von Novartis mit dem Agrar-Chemikaliengeschäft von Astra Zeneca Plc., London, in der neuen Syngenta AG, Basel, zusammengeführt werden. Bei den Herbiziden habe sich ein starker Preisdruck bemerkbar gemacht. Bei den Fungiziden konnte Novartis der starken Konkurrenz durch die Strobilurine nichts entgegensetzen, heißt es weiter. Animal Health dagegen bleibe dem Konzern als eine der rentabelsten Sparten erhalten und habe sich mit Hilfe von neuen Produkten im harten Wettbewerb behaupten können. Hier sei ein Reingewinn von 216 (211) Mio. sfr erzielt worden, der Umsatz habe sich von 901 auf 927 Mio. sfr verbessert. (da)
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