Das Landwirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein hat sein diesjähriges Rapssaatmonitoring abgeschlossen. Im Saatgut wurden keine Spuren gentechnisch veränderter Organismen (GVO) gefunden.

Das Monitoring wurde im Rahmen eines bundesweit abgestimmten Saatgut-Überwachungskonzeptes durchgeführt. Es soll ausgeschlossen werden, dass in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Konstrukte im Umlauf sind.

Aufgrund des Anbauverbotes für GV-Raps in Deutschland bemühte sich das Bundesland die Ergebnisse noch vor der Aussaat zu veröffentlichen. Insgesamt wurden 85 Rapssaatgutpartien beprobt, alle Ergebnisse waren negativ.

Wie berichtet trat Schleswig-Holstein im Juli 2012 dem „Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen“ bei. Das Umweltministerium plant auch weiterhin Stichproben zur experimentellen Überwachung von Saatgut durchzuführen. (ah)
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