Schleswig-Holstein lehnt CCS-Technologie ab

Schleswig-Holstein will die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid verbieten. Das Kohlendioxidspeichergesetz sieht eine Mengenbegrenzung vor. Die unterirdische Verpressung von Kohlendioxid lehnt die Landesregierung von Schleswig-Holstein ab. Sie beruft sich auf das von Bundestag und Bundesrat im Juni verabschiedete Kohlendioxidspeichergesetz. Damit wird die unterirdische Verpressung von CO2 in Deutschland erlaubt, aber auf 1,3 Mio. t pro Jahr und Speicher begrenzt. Bundesländer können, laut Gesetz,  die CCS-(Carbon Capture and Storage) Technologie unter bestimmten Voraussetzungen in ihren Gebieten verhindern.

Davon macht nun Schleswig-Holstein Gebrauch. Das zuständige Umweltministerium in Schleswig-Holstein will mit dem Verbot, den weiteren Bau von Kohlekraftwerke verhindern, erklärte Umweltminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen). Der Gesetzentwurf soll voraussichtlich im Spätsommer ins Kabinett und im November in den Landtag eingebracht werden. (da)
 
 
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