Die jüngsten Untersuchungen von Maissaatgut in Schleswig-Holstein auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind ohne Nachweis geblieben. Untersucht wurden Lieferungen vor allem aus Osteuropa. Das teilt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume heute mit. Die Kontrolle von Maissaat im Rahmen des Frühjahrssaatgutmonitorings 2012 ist in Schleswig-Holstein damit abgeschlossen.

Da in Schleswig-Holstein kein Maissaatgut anerkannt wird, konzentrierte sich die Überwachung bei Mais auf Importe aus dem Ausland. Insgesamt wurden fünf Maispartien auf GVO-Anteile untersucht. Alle Ergebnisse waren negativ. Schwerpunkt der Beprobung waren in diesem Jahr Saatgutpartien aus Osteuropa. Mit dem Saatgutmonitorings soll vermieden werden, dass Saatgut in den Handel kommt, das mit GVO verunreinigt ist. Die derzeitige Rechtslage sieht hierfür eine Nulltoleranz vor. Das Ergebnis zeigt, dass die behördlichen Kontrollen Wirkung zeigen und auch die Saatgutunternehmen mit einer verbesserten Qualitätssicherung mögliche GVO-Verunreinigungen zu verhindern versuchen. (az)
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