Zu einer zweitägigen Amtschefkonferenz kommen die Agrarstaatssekretäre von Bund und Ländern am heutigen Mittwoch zusammen. Thema ist die Agrarpolitik nach 2013. Auf dem Tisch liegt ein Vorschlag von der Agrarministerin Schleswig-Holsteins, Juliane Rumpf. Sie schlägt eine Neuorganisation der Direktzahlungen vor und will dafür bei den anderen Bundesländern werben, bestätigte ein Sprecher des Kieler Agrarministerium agrarzeitung.de. Rumpf plädiert für ein mehrstufiges Modell der ersten Säule der EU-Agrarpolitik. Danach sollen die Direktzahlungen in eine Basisprämie, die alle bekommen, und in Zusatzprämien für besondere Leistungen etwa im Umweltschutz geteilt werden. Die Agrarpolitikerin, die 2010 den Vorsitz der Agrarministerkonferenz inne hat, verspricht sich von dem Modell mehr Akzeptanz für die Landwirtschaftshilfen bei EU-Haushaltspolitikern. Damit gäbe es gute Argumente für den Erhalt der Betriebsprämien über 2013 hinaus.  (sta)
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